Herzlich Willkommen

auf unserer Ernährungsseite

Als größtes Catering Unternehmen der Welt haben wir jeden Tag mit Essen zu tun. Unsere Küchenteams servieren knapp eine viertel Million Gerichte - pro Tag! Wir möchten unsere Gäste aber nicht nur mit gesunden und qualitativ hochwertigen Speisen aus besten Zutaten verwöhnen, sondern auch eine bewusste und nachhaltige Ernährungsweise in den Köpfen verankern. Darum bringen wir mit Initiativen wie „Essen – Lernen – Leben“ an Schulen, „Vitalien“ und „Job & Fit“ in Betriebsrestaurants und vielen weiteren Informations- und Aktionsangeboten Gesundes auf den Teller.

Die Qualität unserer Produkte steht für uns an höchster Stelle, deshalb wählen wir unsere Lieferanten ganz bewusst aus. Sie gehören zu den besten Fleisch-, Fisch- und Gemüse-Produzenten auf der Welt. Wir kennen ihre Weiden, ihre Kühlhäuser und ihre Mitarbeiter. Denn wir nehmen unseren Job sehr ernst und lieben das, was wir tun: Menschen mit gutem Essen verwöhnen! Mit dieser Ernährungsseite möchten wir unsere Leidenschaft für Lebensmittel mit Ihnen teilen. Hier erfahren Sie mehr über die schönste Nebensache der Welt!

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Lebensmittel- kennzeichnung

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Das Siegel- und Logo-Wirrwarr

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Food-Trends

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Geschichte der Gemeinschaftsverpflegung

Kantine im Wandel der Zeit

Die Gemeinschaftsverpflegung blickt auf eine lange Tradition zurück. Besonders spannend ist in diesem Zusammenhang die „Evolution“ der Betriebsgastronomie. Von der Massenspeisung bis hin zur individuellen Gästebetreuung: Wie hat sich das Konzept „Kantine“ in den vergangenen 150 Jahren entwickelt? Wir haben für Sie einen Blick in die Geschichtsbücher geworfen und einiges über die Evolution der Betriebsgastronomie herausgefunden. Verfolgen Sie unsere kleine Serie und erfahren Sie mehr über den Wandel des Mittagstischs...

Einige von Ihnen erinnern sich bestimmt noch an Großmutters Geschichten von früher: Viele Kinder mussten damals tagein, tagaus rund zehn Kilometer Fußweg auf sich nehmen, um den Vater zur Mittagszeit mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen.  Die Generation unserer Großeltern war wohl die letzte, die solche Strapazen auf sich nehmen musste, denn sogenannte Menagen, kahle Speisesäle, schossen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Fabriken wie Pilze aus dem Boden. Zugegeben, die Menagen von damals haben nicht viel mit den Betriebsrestaurants heutiger Zeit gemeinsam. Was sie jedoch eint, ist der Grundgedanke: Die Mitarbeiter zu verpflegen und an das Unternehmen zu binden.

Die ersten Betriebsrestaurants entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts als Folge fortschreitender Industrialisierung. Die Mittagspausen in den Fabriken waren kurz, denn: Zeit war auf einmal Geld. Und die Pausenzeit reichte nicht aus, um nach Hause zu gehen. Eine Lösung musste her.

Küchenwarenhersteller WMF richtete damals die so genannte „Knöpflepost“ ein. Ein von Pferden gezogener Speisewagen holte das Essen der Arbeiter in Henkelmännern zu Hause ab und brachte es in die Fabrik, wo es in Speisesälen verzehrt werden konnte. Andere Unternehmen wie BASF (1884) oder Siemens (1886) richteten erste Menagen, Speiseanstalten oder Werksküchen auf ihren Geländen ein. Es gab dort einfache und vor allem preiswerte Kost.

Eines steht fest: Schön waren die Kantinen damals nicht. Häufig waren sie in feuchten Kellerräumen untergebracht und mit nackten Holzbänken und Tischen ausgestattet. Die Töpfe waren meist mit Suppe, Brot, Erbsen und Kartoffeln gefüllt. Kurz: Es ging ums Sattwerden und nicht ums Genießen. Dennoch entwickelten sich die Speisesäle binnen kürzester Zeit zu zentralen Orten des sozialen Betriebslebens. Ein Aspekt, der bis heute Bestand hat.

Im Ersten Weltkrieg herrschte eine massive Lebensmittelverknappung. Deshalb nahm die Bedeutung der Betriebsgastronomie rasant zu. Ihren endgültigen Durchbruch erfuhren Kantinen allerdings erst nach 1945. Ende der 50er Jahre aßen rund 60 Prozent der deutschen Arbeitnehmer regelmäßig in Betriebsrestaurants.

Mittlerweile hatte sich auch die Qualität des Essens deutlich verbessert. Während das Kantinenessen früher an Armenspeisungen erinnerte, gab es jetzt Mahlzeiten im Angebot, die aus mehreren Komponenten bestanden. Bei der Zusammenstellung der Gerichte wurde bereits auf Ausgewogenheit und Mineralstoffgehalt geachtet. Auch die Innenausstattung der Speisesäle wurde gefälliger.

Die Entwicklung der Betriebsgastronomie wurde in den 70er Jahren noch einmal so richtig befeuert. In einer Zeit, in der sozialer Frieden im Betrieb absoluten Vorrang hatte, gründeten Nestlé und Wagons-Lits Eurest Deutschland – ein Unternehmen, das die Betriebsgastronomie in Deutschland wie kein zweites geprägt hat. Das Konzept des Wahlessens löste das Einheitsgericht ab und Eurest führte die Freeflow-Ausgabe ein, um die Schlangen an den Schaltern zu verkürzen. Qualität und Service rückten immer stärker in den Vordergrund.

Der Markt für Catering-Unternehmen wuchs bis zum Anfang der 90er Jahre. Dann setzte ein bis heute anhaltender Verdrängungswettbewerb ein. Eurest musste sich fortan noch stärker von seinen Mitbewerbern unterscheiden, um seine Position im Markt zu verteidigen. Themen wie „bewusste Ernährung“, „Qualitäts- und Umweltbewusstsein“ sowie „Markenkonzepte“ verhelfen Eurest bis heute dazu.

Catering-Betriebe denken mittlerweile wesentlich unternehmerischer als noch vor 15 bis 20 Jahren. Sinkende Zuschüsse und der Wechsel von Mandats- zu Pachtverträgen treiben diese Entwicklung maßgeblich voran. Betriebsrestaurants konkurrieren heute stärker denn je mit lokaler Gastronomie, dem Supermarkt oder dem Bäcker um die Ecke. Aus diesem Grund müssen wir unsere Gäste immer stärker in den Fokus rücken. Qualität, Genuss, Abwechslung und gesundheitsorientierte Angebote stehen dabei ganz klar im Vordergrund – wie in einem guten Restaurant.

Viele unserer Gäste reisen durch die ganze Welt und entdecken immer neue Gastronomiekonzepte. Sie stellen zu Recht immer höhere Ansprüche an ihr Essen. Diesen Ansprüchen müssen wir mit frischen Konzepten Rechnung tragen. Von Curry Edition über coa bis hin zu Weltstadtküche und Sushi – unsere Angebote und Aktionen richten sich immer nach den Wünschen unserer Gäste. Wir wollen sie nicht mehr nur verpflegen und satt machen. Unsere Gäste sollen mit frisch zubereiteten Gerichten verwöhnt und begeistert werden. 

Wie schaffen wir es, unsere Gäste jeden Tag neu zu begeistern? Durch gute Produkte, viel Abwechslung und eine zeitgemäße Ausgabe. Front-Cooking, persönlicher Kontakt und eine ansprechende Dekoration – das ist es, was ein Gast heute erleben will. Das gilt im Übrigen gleichermaßen für den Mittagstisch wie für die Zwischenverpflegung.

Der Trend geht immer mehr zur „Versnackung“ des Arbeitsalltags. Sandwichs, Obst, Müsli – anstelle eines schweren Mittagstischs entscheiden sich immer mehr unserer Gäste über den Tag verteilt für kleinere Snacks. Als Marktführer in der Betriebsgastronomie erkennen wir solche Trends sehr schnell und greifen sie auf. Schließlich wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen.

Eines steht dabei fest: die Zeit der lieblosen Kantinen, Menagen und Speiseanstalten ist heute definitiv vorbei. Wir befinden uns im Zeitalter der Betriebsrestaurants. Hier wollen sich Gäste vom Arbeitsalltag erholen und sich mit Kollegen austauschen. Wie damals – nur schöner, ausgewogener und leckerer!

Quellen:
DEHOGA: „Gemeinschaftsgastronomie in Deutschland“, Berlin 2012.
Engel, Gold, Wesp (Hg.): „Satt. Kochen – Essen – Reden“, Heidelberg 2009.
Hirschfelder: Europäische Esskultur. Geschichte der Ernährung von der Steinzeit bis heute, Frankfurt/Main 2005.   

Rezeptideen für jeden Tag -

Nachkochen und Genießen

Im Folgenden möchten wir Ihnen ein paar kleine Anregungen geben, wie Sie auch zuhause viele leckere und vor allem gesunde Gerichte selber kochen können. Mit frischen Zutaten und den richtigen Rezeptideen zaubern Sie im Handumdrehen tolle Speisen. Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

Vorspeisen

Hauptspeisen

Desserts

Unsere Ernährungsexpertinnen -

Sie haben Fragen, wir liefern die Antworten

Brigitte Mestel und Alexandra Duniecki sind unsere Ernährungsexperten. Sie sind mitverantwortlich für mehr als 213.000 Gerichte, die wir unseren Gästen täglich servieren. Wenn Sie Fragen zu Nährstoffen, Vitaminen, Diäten oder sonstigen Ernährungsthemen haben, stehen Ihnen unsere Expertinnen gerne jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung!

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